Kaffeeliebhaber aufgepasst! Heute werfen wir einen genauen Blick auf den Saccaria Crema Kaffee – eine edle Mischung eines der ältesten Röster Italiens. Saccaria Caffè, gegründet 1882 in Ancona, röstet seine Kaffees direkt am Meer und bringt über 140 Jahre Erfahrung in jede Bohne. Doch was macht diesen Kaffee so besonders? Das klären wir in diesem Blogpost!
Saccaria Cremacaffe – Die perfekte Mischung für Genießer
Der Saccaria Crema Kaffee ist eine 70 % Arabica und 30 % Robusta Mischung, die sich sowohl für Espresso als auch für Cappuccino hervorragend eignet. Die Röstung ist typisch für Norditalien – nicht zu dunkel, aber auch nicht zu hell. Perfekt ausbalanciert, um ein cremiges und elegantes Geschmackserlebnis zu bieten.

Das Video zum Kaffee
In diesem Video stellen wir Euch den Saccaria Cremacaffe vor und zeigen Euch wie er am besten zu machen ist und was ihr geschmacklich erwarten könnt.
Die Bohnenqualität
Saccaria setzt auf eine sortenreine Röstung und mischt die Bohnen erst nach dem Rösten. Das sorgt für eine gleichmäßige Extraktion und bringt die besten Eigenschaften jeder Sorte zur Geltung. Die Bohnen sind trocken, nicht zu groß und ideal für Vollautomaten sowie Siebträgermaschinen geeignet.

Die perfekte Zubereitung – Mein Rezept
Ich habe einige Tests durchgeführt und das optimale Rezept für den Saccaria Crema Kaffee gefunden:
- Menge: 17 g Kaffee in einem 14-16 g IMS Competition Sieb*
- Brühzeit: 27-28 Sekunden
- Temperatur: 94-95 °C (Temperaturstufe 3 bei meiner Maschine – Lelit MaraX V2*)
- Tassen vorwärmen: Essenziell für eine gleichmäßige Extraktion
Besonders wichtig: Der Kaffee entfaltet sein volles Aroma bei höheren Temperaturen. Eine niedrigere Brühtemperatur brachte mehr Fruchtnoten hervor, aber durch eine leicht höhere Temperatur wurde das Getränk noch malziger, schokoladiger und weicher.
Geschmackserlebnis – So schmeckt der Saccaria Cremacaffe
Die ersten Eindrücke in der Nase sind eher dezent. Doch in der Tasse entfaltet sich ein beeindruckendes Geschmacksprofil:
- Cremige, seidige Textur
- Leichte Bitterschokoladen-Note
- Malzige Süße, erinnert an Ovomaltine
- Sehr eleganter, weicher Abgang
Der Kaffee vermittelt weniger das Gefühl von „zu Hause ankommen“, sondern eher das eines edlen Kaffees in einem Fünf-Sterne-Hotel. Er ist geschmacklich ausbalanciert, nicht zu bitter und hat eine angenehme Tiefe.
Saccaria Cremacaffe im Cappuccino und Vollautomaten
Im Cappuccino:
Ein echtes Highlight! Die feine Crema eignet sich hervorragend für Latte Art, und die leichte Bitternote harmoniert perfekt mit der Süße der Milch. Das Ergebnis: Ein sanfter, leicht süßer Cappuccino mit edler Note.
Im Vollautomat:
Auch hier überzeugt der Kaffee. Der Espresso aus dem Vollautomaten ist süffig, cremig und leicht fruchtig, selbst bei maximaler Brühtemperatur. Für alle, die einen sanften, eleganten Kaffee im Vollautomaten suchen, ist der Saccaria Crema Kaffee eine hervorragende Wahl.
Fazit – Für wen eignet sich der Saccaria Crema Kaffee?
✔ Perfekt für Espresso-Liebhaber, die einen cremigen, eleganten Kaffee mit leichter Bitterschokolade- und Malznote suchen. ✔ Ideal für Cappuccino-Fans, die Wert auf eine feine, balancierte Crema legen. ✔ Empfehlung für Vollautomaten-Nutzer, die einen sanften und süffigen Kaffee genießen möchten.
Der Saccaria Cremacaffe ist ein herausragender Blend mit viel Tradition und Eleganz. Wer nach einem edlen, cremigen und sanften Kaffee sucht, wird hier fündig. Solltet ihr einen Kaffee mit etwas mehr Punch suchen dann könnte dieser hier genau das richtige für Euch sein: Toscaffe Rosso
Hast du den Saccaria Cremacaffe schon probiert? Schreib deine Meinung in die Kommentare und lass uns wissen, wie du ihn am liebsten zubereitest!

Einer der Mitgründer von Vettore und leidenschaftlicher Kaffeetrinker. Philipp trinkt am liebsten italienisch gerösteten Kaffee, mit viel Körper und ganz ohne Säure (oder nur sehr wenig). Er ist SCA Professional und hat ursprünglich aber ein Architekturstudium abgeschlossen.
Technische Spielereien haben es ihm angetan, aber auch die ganz traditionellen Methoden sind seine Leidenschaft.
Wenn er nicht hinter der Espressomaschine oder Hinter/vor der Kamera steht, sitzt er gerne am Radl.